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Resolution für eine offene, freiheitliche und wirtschaftsfreundliche Gesellschaft

Erstellt am: 25.06.2017, 18:41 Uhr

Anlässlich der jüngsten Terroranschläge in Paris, London und Berlin, zahlreichen fremdenfeindlichen Ausschreitungen und den Abschottungstendenzen in einigen Ländern haben die Wirtschaftsjunioren Saarland e.V. in ihrer Mitgliederversammlung am 10. Juni die Resolution „Für eine freie, soziale und weltoffene Gesellschaft" verabschiedet. Darin sprechen sich die Jungunternehmer aus dem Saarland für eine freiheitliche Grundordnung als Voraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung aus. Denn die Bereitschaft zur Gründung und das Wachstum von Unternehmen hängen maßgeblich von einem gründungsfreundlichen, freiheitlichen und weltoffenen Umfeld ab. Dazu zählen neben fairen rechtstaatlichen Institutionen, ausreichenden finanziellen Mitteln insbesondere auch freiheitliche Grundwerte und Toleranz, um jedem eine Chance zur freien Entfaltung zu geben. Allerdings bedrohen Terror, Populismus und Abschottung diese für die wirtschaftliche Entfaltung notwendigen Rahmenbedingungen der freien Marktwirtschaft. Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz gegenüber anderen Meinungen und die Angst vor Anschlägen bedrohen das bislang positive Bild unseres Landes und führen zu Verunsicherung und Risikoscheu. Um dem entgegenzuwirken, setzen sich die Wirtschaftsjunioren Saarland für eine freie, weltoffene und wirtschaftsfreundliche Gesellschaft ein, in der Menschen von unterschiedlicher Herkunft, Lebensstilen und Glaubensbekenntnissen frei, respektvoll, sicher und fair miteinander arbeiten und leben können. Die Jungunternehmer aus dem Saarland engagieren sich im Rahmen ihrer zahlreichen Projekten wie der Ausbildungsplatzmesse „Zukunft-zum-Anfassen“, den Bewerberchecks und Berufskompass für ein kulturelles Miteinander und gegenseitigen Respekt.