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Zwei Rekorde bei der neunten Ausbildungsplatzmesse der Wirtschaftsjunioren

Erstellt am: 15.10.2017, 17:22 Uhr

In diesem Jahr informierten sich fast 6.000 Schülerinnen und Schüler, Eltern und Berufsinteressierte am Samstag (2. September) in der Saarbrücker Congresshalle bei insgesamt 104 ausstellenden Unternehmen über Ausbildungsplätze und Karrierechancen der dualen Ausbildung im Saarland. „In diesem Jahr kamen noch mehr Besucher auf unsere Messe als jemals zuvor. Den Rekord vom letzten Jahr haben wir noch einmal mit fast 1.000 Berufsinteressierten überschritten.“ Mit diesen Worten kommentierte Christoph Seydel, Erster Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren Saarland, die erneut große Resonanz auf die neunte Ausbildungsplatzmesse, die erstmals in der Saarbrücker Congresshalle stattfand.

Auch die über 100 ausstellenden Unternehmen waren sehr zufrieden. In diesem Jahr konnten die Wirtschaftsjunioren so viele Unternehmen als Aussteller gewinnen wie niemals zuvor. Unter den Ausstellern waren auch diesmal wieder viele Mittelständler. „Wir waren mit der Ausbildungsplatzmesse in diesem Jahr zum ersten Mal in der Congresshalle, weil für die große Nachfrage nach Ausstellungsfläche in den Messehallen kein Platz mehr war. Insgesamt zeigt das Interesse an Messeständen die weiterhin sehr große Ausbildungsbereitschaft der saarländischen Unternehmen“, so Ralf Linzmeier, der die Ausbildungsplatzmesse in diesem Jahr gemeinsam mit Marco Gusenburger und Daniel Koch als Projektleiter mit rund 60 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern organisiert hat. „Die Aussteller lobten in diesem Jahr insbesondere die Qualität der Bewerber. Offenbar schaffen wir es mit unserem Format, die Ausbildungsinteressierten gezielt anzusprechen“, so Daniel Koch. Viele ausstellende Unternehmen rekrutieren nach eigenen Angaben inzwischen fast die Hälfte ihrer Auszubildenden auf der Ausbildungsplatzmesse der Wirtschaftsjunioren und sind deshalb seit mehreren Jahren immer wieder als Aussteller dabei.

Viele Jugendliche besuchten die Messe mit ihren Eltern, um sich über duale Ausbildungsgänge zu informieren. Insgesamt präsentierten die ausstellenden Unternehmen über 120 Ausbildungsberufe vom Altenpflegehelfer bis zum Zerspanungsmechaniker. Auch kamen in diesem Jahr viele junge Menschen mit Flüchtlingshintergrund auf die Ausbildungsplatzmesse, um sich über die Berufsausbildung in Deutschland zu informieren und potentielle Arbeitgeber aus dem Saarland kennen zu lernen.

Auf der Messe führten die Wirtschaftsjunioren als besonderes Angebot über 280 kostenfreie Bewerberchecks durch. „Wir waren erstaunt, wie unentschlossen viele Jugendliche bei der Wahl ihrer beruflichen Zukunft noch waren. Die Teilnehmer an den Bewerberchecks waren deshalb alle sehr dankbar, dass wir ihnen die Karrierechancen einer dualen Berufsausbildung gezeigt haben, an die sie vorher noch gar nicht gedacht hatten“, merkte Marco Gusenburger an.

Die Wirtschaftsjunioren Saarland werden sich weiterhin für Zukunftschancen von Jugendlichen und die duale Ausbildung im Saarland engagieren. So steht der Termin für die 10. Ausbildungsplatzmesse schon fest. Sie wird am 18. August 2018 stattfinden – wieder in der Congresshalle Saarbrücken.

Statement der saarländischen Ministerin für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr Anke Rehlinger:

„Gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel und den damit verbundenen Fachkräftemangel ist es wichtig, dass wir gezielt den saarländischen Nachwuchs fördern. Die Ausbildungsplatzmesse macht genau das: Sie ermöglicht es den jungen Menschen, ihre Zukunftspläne genauer zu definieren, indem sie spannende Eindrücke über Job- und Ausbildungsperspektiven erhalten.“

Quelle des Fotos: Uwe Bellhäuser

Statement des Präsidenten der IHK Saarland Dr. Hanno Dornseifer:

„Das Format der Ausbildungsplatzmesse hat mich wirklich überzeugt. Es ist eine tolle Antwort auf den Fachkräftemangel im Saarland. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement setzen sich die Wirtschaftsjunioren vorbildlich für den Fachkräftenachwuchs in Saar-Unternehmen und damit letztlich auch für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes ein.“