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Im Dialog mit Barbara Meyer-Gluche

Erstellt am: 25.03.2017, 14:57 Uhr

Der Austausch mit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ist wichtiger Bestandteil der Arbeit der Wirtschaftsjunioren Saarland. Mit Blick auf die Landtagswahl setzten die Wirtschaftsjunioren den Dialog fort und sprachen mit Barbara Meyer-Gluche, Spitzenkandidatin der Saar-Grünen.

Im Mittelpunkt des Gesprächs, das am 9. März in Saarbrücken stattfand, stand die saarländische Gründerkultur. Nur eine höhere Anzahl von Neu- und Ausgründungen könne der Saarwirtschaft den notwendigen Rückhalt für die Zukunft geben und den Mittelstand ausbauen, so Frau Meyer-Gluche. Dazu haben die Saar-Grünen ein Positionspapier über den Wirtschaftsstandort Saarland verfasst. In diesem Zusammenhang forderte Frau Meyer-Gluche mehr Engagement der saarländischen Landesregierung, um die Bereitschaft zum Gründen und das Wachstum von Jungunternehmen zu verbessern. Ihrer Meinung nach müssten die Aktivitäten stärker auf die Bedarfe von Existenzgründern abgestimmt werden und verwies auf die erfolgreichen Garagenkonzepte in Baden-Württemberg und Hessen. Eine Gründermesse alle zwei Jahre, an der sich auch die Wirtschaftsjunioren beteiligen, reiche ihrer Meinung nach nicht aus, um die im bundesdeutschen Vergleich niedrige Gründerquote im Saarland anzuheben. Die anwesenden Wirtschaftsjunioren thematisierten, dass wirtschafts- und unternehmensbezogenes Wissen bereits in der Schulzeit vermittelt werden sollte. In diesem Zusammenhang bedauerten sie, dass das Projekt SCHEFFE, über das die Wirtschaftsjunioren Wirtschaftswissen an saarländischen Schulen vermitteln und Schüler einen Tag auf dem Chefsessel gewinnen können, nicht überall gut ankäme, da Unternehmer im Saarland keinen besonders guten Ruf hätten.

In der weiteren Diskussion mit Frau Meyer-Gluche ging es um die Lebens- und Arbeitsbedingungen im Saarland. Sie betonte die Bedeutung sauberen Trinkwassers, sprach sich angesichts der gesundheitlichen Gefahren gegen die Grubenflutung ein und erläuterte die Vereinbarkeit von Ökologie und Ökonomie. Vor diesem Hintergrund setzten sich die anwesenden saarländischen Jungunternehmer für einen zügigen Ausbau des schnellen Internets ein, um insbesondere Start-ups im Digitalbereich bessere Rahmenbedingungen im Saarland zu bieten.