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06.07.2015, 18:30 Uhr in Kino Achteinhalb, Nauwieserstraße 19, 66111 Saarbrücken

   

Manchmal passiert es unerwartet und plötzlich. Bei anderen ist der Prozess schleichend. Wie auch immer: Irgendwann muss man sich die Frage stellen: Wohin mit Opa? Allein zuhause kann er jedenfalls nicht bleiben. So tüttelig wie er ist, steckt er vielleicht das Haus in Brand!

Was soll man tun, wenn Großeltern oder Eltern in das Alter kommen, in welchem sie nicht mehr allein zurechtkommen? Die Möglichkeiten zur Organisation von Pflege sind so vielfältig wie die Vorurteile und Klischees, die mit ihnen verbunden werden. Aufopfernde Söhne und Töchter verschenken ihr berufliches Potenzial. In Pflegeheimen werden die Eltern sowohl von Pflegern als
auch von ihren Kindern vernachlässigt. Die Pflegekraft mit osteuropäischem Akzent weckt alte Feindbilder aufs Neue, bringt die Kinder ums Erbe und hat generell ein Kommunikationsproblem.

Statt über die sogenannte Pflegekrise zu diskutieren,  wird über Möglichkeiten gesprochen, Berufstätigkeit und Pflegebedarf eines Angehörigen alltagstauglich zu organisieren. Die Vorteile und Vorurteile der Organisation von Pflege werden szenisch durch ein Improvisationstheater mit Schauspielern der Privaten Schauspielschule „Acting and Arts“ von Petra Lamy aufgearbeitet.


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