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Firmenbesichtigung bei Saarstahl

Erstellt am: 12.01.2017, 23:55 Uhr

von Niklas Uhl

Im internationalen Vergleich marginal, für uns Saarländer aber Bestandteil der Identität. Es geht natürlich um Saarstahl. Am 05.01. durften die WJS einen Blick hinter die Kulissen des Völklinger Stahlproduzenten werfen.

Nach einer obligatorischen Sicherheitsbelehrung und einem kleinen Vortrag über die Stahlproduktion ging es mit der richtigen Besichtigung los.

In der Konverterhalle wurde die Größenordnung klar, in der bei Saarstahl gedacht wird.

Nämlich, wenn 180 Tonnen Roheisen aus Dillingen und 180 Tonnen Schrott im Konverter aufeinandertreffen. Die dabei entstehende Hitze konnte man auch aus 20 Meter Entfernung noch spüren.

Dem Weg des Roheisens folgend, ging es nach dem Abstich des Konverters an den Stranggussanlagen vorbei, an denen der Prozess des „Gießens“ verfolgt werden konnte. Die Größe des Stahlwerkes täuschte, denn trotz der Größe war Platz Mangelware.

Zum Ende der Besichtigung ging es dann in den neusten und wohl teuersten Teil des Werkes: den Lichtbogenofen. Hier kann bei Bedarf der Flüssigstahl noch einmal erhitzt werden. Dadurch wurde es ermöglicht, dass der Flüssigstahl bei geringeren Temperaturen abgestochen werden kann und somit das Material geschont wird.

An dieser Stelle ein besonderer Dank an Matheos für die interessante und informative Führung.